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  • Nachgebaut

    Paris - Babelsberg - Hollywood

    Nachgebaut

    Die Geschichte des Films ist auch eine Geschichte der Studios. Die Ausstatter haben in den letzten 110 Jahren Großartiges geleistet. Die Film-Realität ist oft nur schwer von der Wirklichkeit zu unterscheiden - wie das in Babelsberg nachgebaute Guggenheim-Museum für Tom Tykwers Film "The International" beweist. Im Museum für Film und Fernsehen in Berlin kann man sich das derzeit anschauen.

  • Massenszenen

    Paris - Babelsberg - Hollywood

    Massenszenen

    Die Doppelausstellung "Am Set: Paris - Babelsberg - Hollywood, 1910 bis 1939" und "Berlin - Babelsberg, heute" gibt erhellende Einblicke vor allem auch in die Anfangszeit des Kinos. Zahlreiche Fotos aus der Stummfilmära zeigen, wie Regisseure in früheren Zeiten Statistenheere befehligten - wie hier Fritz Lang bei den Dreharbeiten zu "Metropolis" in den UFA-Ateliers in Neubabelsberg.

  • Einzelgespräche

    Paris - Babelsberg - Hollywood

    Einzelgespräche

    Film, das ist immer beides: große Inszenierung, Statistenheere, ebenso wie intime Arbeit am Set, intensive Gespräche mit Schauspielern. In Babelsberg entstand 2006 das Stasidrama "Das Leben der Anderen". Regiedebütant Florian Henckel von Donnersmarck verstand es kongenial, eine Atmosphäre der Unterdrückung heraufzubeschwören - auch mit Hilfe seines großartigen Darstellers Ulrich Mühe.

  • Frankreich

    Paris - Babelsberg - Hollywood

    Frankreich

    Die Berliner Ausstellung stellt die drei großen Kinonationen Frankreich, USA und Deutschland in den Mittelpunkt. Frankreich gilt als Geburtsland der siebten Kunst. Hier "erfanden" die Brüder Auguste und Louis Lumière den Film. Zahlreiche große Regisseure folgten. Einer der prägendsten war Jean Renoir - der als einer der ersten das Studio verließ. In Südfrankreich drehte er 1935 "Toni".

  • Kino zum Lachen

    Paris - Babelsberg - Hollywood

    Kino zum Lachen

    In den ersten Jahrzehnten des Kinos eroberten zahlreiche Komiker die Leinwände der Welt. Sie kamen vor allem aus Hollywood: Charlie Chaplin, Buster Keaton oder auch das berühmte Duo Stan Laurel und Oliver Hardy, bei uns unter dem Namen "Dick & Doof" bekannt. Hier sieht man sie in einer Szene mit Regisseur James Parrott bei den Dreharbeiten zum Film "Counter Hospital" im Jahre 1932.

  • Standort Babelsberg

    Paris - Babelsberg - Hollywood

    Standort Babelsberg

    Deutschland war schon früh einer der führenden Filmstandorte des Weltkinos. Die Studios in Babelsberg bei Berlin spielten dabei die entscheidende Rolle. Hier wurden schon zu Stummfilmzeiten viele große Filme abgedreht. Nach zwischenzeitlichen Krisen hat sich das Studio in den letzen Jahren wieder erholt. Großproduktionen wie "Der Baader Meinhof Komplex" (mit Martina Gedeck) wurden hier gedreht.

  • Goldene Ära

    Paris - Babelsberg - Hollywood

    Goldene Ära

    Vor allem die 1920er Jahre wurden zur großen Zeit des Studios. Zahlreiche Meisterwerke, die die Filmgeschichte entscheidend prägten, entstanden hier. Regisseure wie Fritz Lang, Friedrich Wilhelm Murnau, Ernst Lubitsch und Georg Wilhelm Pabst sorgten dafür, dass deutsches Kino weltweit bekannt wurde. Murnau drehte 1924 in den Kulissen-Straßen von Babelsberg seinen Film "Der letzte Mann".

  • Deutsche Technik

    Paris - Babelsberg - Hollywood

    Deutsche Technik

    Doch nicht nur Regisseure und Schauspieler verhalfen dem deutschen Kino damals zur Weltgeltung. Insbesonders auch Filmtechnik "Made in Germany" war erfolgreich. Deutsche Kameramänner zauberten ganz eigene, künstlerische Welten auf die Leinwand und wurden von Hollywood abgeworben - wie Karl Freund (hier bei den Dreharbeiten zu "Der letzte Mann").

  • Deutsche Regisseure

    Paris - Babelsberg - Hollywood

    Deutsche Regisseure

    Die Studios in Babelsberg werden heute auch von vielen Regisseuren einer jüngeren Generation genutzt. Andreas Dresen (hier mit den Schauspielerinnen Nadja Uhl und Inka Friedrich, r.) inszenierte 2005 seine Erfolgskomödie "Sommer vorm Balkon" in Babelsberg. Im gleichen Jahr brachten die heutigen Besitzer Carl Woebcken und Christoph Fisser den Studiobetrieb an die Börse.

  • Berlin als Drehort

    Paris - Babelsberg - Hollywood

    Berlin als Drehort

    Es sind nicht immer nur die großen, aufwändigen Produktionen, die in Babelsberg entstehen. Auch Regisseure, die nicht viel mehr brauchen als ein paar Schauspieler und ein gutes Drehbuch, kommen hierher und nutzen sowohl die Studios als auch die Schauplätze in und um Berlin. Christian Petzold zum Beispiel (hier mit Nina Hoss) ist ein Regisseur, bei dem die Landschaft stets eine große Rolle spielt.

  • Grandiose Fotografien

    Paris - Babelsberg - Hollywood

    Grandiose Fotografien

    Die Doppelausstellung im Filmmuseum Berlin ermöglicht dem Besucher eine unterhaltsame Reise durch die Geschichte des Kinos. Am beeindruckendsten sind sicher die Fotografien (auf unserer Abbildung Ernst Lubitsch neben seinem Star Pola Negri in Hollywood 1924) aus der Anfangszeit des Films. Die große Kunst der Set-Fotografie war in Hollywood früh ausgeprägt - und ist heute ein Augenschmaus!

kino - das deutsche filmmagazin

Jeden Monat neu: Das Kinomagazin von DW-TV mit Neuigkeiten aus der deutschen Filmszene

  • Film ab in Berlin

    Berlinale 2012

    Film ab in Berlin

    Vom 9. bis zum 19.2. dreht sich in der deutschen Hauptstadt wieder alles um den Film. Für die 62. Ausgabe des Berliner Filmfestivals werden internationale Stars, preisgekrönte Regisseure und Kino aus aller Welt erwartet. Die Berlinale gilt als größtes Publikumsfestival der Welt. Das hat sie der Konkurrenz aus Cannes und Venedig, aus Toronto und den neuen Festivals des arabischen Raums voraus.

  • Glamour und Politik

    Berlinale 2012

    Glamour und Politik

    Mehr als 300 000 Zuschauer werden erwartet und die in der ganzen Stadt verteilten Berlinale-Kinos stürmen. Die meisten Festivalvorstellungen werden wieder ausverkauft sein. In den abendlichen Gala-Vorstellungen im Berlinale-Palast (unser Bild) gibt es wohl wie jedes Jahr hysterische Schreikrämpfe, wenn Teenie-Stars wie Robert Pattinson über den roten Teppich schreiten.

  • Höfische Pracht zum Auftakt

    Berlinale 2012

    Höfische Pracht zum Auftakt

    Doch neben dem großen Glamour werden auch Kunst und Politik zu Wort kommen. Die Berlinale ist ein Festival, das Hollywood-Stars ebenso präsentiert wie politisch und gesellschaftlich engagiertes Kino. Zum Auftakt gibt´s Kunst aus Frankreich. Regisseur Benoît Jacquot eröffnet den Wettbewerb mit "Les Adieux à la reine". Darin geht es um höfisches Leben zu Beginn der französischen Revolution.

  • Deutsche Präsenz

    Berlinale 2012

    Deutsche Präsenz

    Das deutsche Kino wird im diesjährigen Wettbewerb um die Goldenen und Silbernen Bären kräftig mitmischen. Bekannte Regisseure wie Christian Petzold, Matthias Glasner und Hans-Christian Schmid stellen ihre neuen Arbeiten vor. Letzterer erzählt in seinem Film "Was bleibt" von einer Familie in der Krise (u.a. mit Lars Eidinger, unser Bild, r.).

  • Amerikanisch-Chinesische Koproduktion

    Berlinale 2012

    Amerikanisch-Chinesische Koproduktion

    Mit Spannung erwartet wird auch der neue Film des chinesischen Regiegroßmeisters Zhang Yimou. "The Flowers of War" ist eine chinesisch-amerikanische Koproduktion mit Hollywood-Star Christian Bale in der Hauptrolle. Es geht um ein düsteres Kapitel des chinesisch-japanischen Kriegs 1937. In China ist der Film bereits angelaufen. Internationale Kritiker werfen ihm Nationalismus und Propaganda vor.

  • Kosslick, die Zwölfte

    Berlinale 2012

    Kosslick, die Zwölfte

    Für Berlinale-Chef Dieter Kosslick sind es die 12. Festspiele. Er ist in den letzten Jahren oft wegen mangelnder Qualität der Filme im Wettbewerb gescholten worden. Viele bekannte Namen sind auch diesmal im Hauptprogramm nicht dabei. Das ist ein Risiko, birgt aber auch Chancen. Die Konkurrenz der großen Festivals wird immer härter. Und Hollywood hält sich wegen der Oscars Ende Februar zurück.

  • Jury-Präsident Mike Leigh

    Berlinale 2012

    Jury-Präsident Mike Leigh

    Präsident der internationalen Jury, die am 18. Februar über den Goldenen Bären entscheidet, ist der britische Regisseur Mike Leigh. Er gilt als herausragender Repräsentant des sozial engagierten Kinos. Viele seiner Filme prangern gesellschaftliche Missstände an - nicht im großen und lauten Stil, sondern eher im privaten, intimen Rahmen. Leighs Filme gewannen in Cannes und Venedig schon Hauptpreise.

  • Debütantin Angelina Jolie

    Berlinale 2012

    Debütantin Angelina Jolie

    Doch der Wettbewerb mit seinen 18 Weltpremieren und weiteren Filmen außer Konkurrenz ist nur ein Bestandteil des Festivals. Insgesamt laufen über 400 Filme in den einzelnen Sektionen. Die amerikanische Starschauspielerin Angelina Jolie zeigt in der Reihe "Berlinale Special" ihr Debüt als Regisseurin. "In the Land of Blood and Honey" ist ein schockierender Film über den Bosnien-Krieg.

  • Forum mit Filmen aus aller Welt

    Berlinale 2012

    Forum mit Filmen aus aller Welt

    In der Sektion "Forum" werden traditionell auch Filme aus Asien und dem Nahen Osten, aus Lateinamerika und Afrika gezeigt. Politisches Kino, das nicht selten auch formal neue Wege geht. "Paziraie Sadeh" von Mani Haghighi kommt aus dem Iran und erzählt die Geschichte eines reichen Paares, das in der Provinz Geld verteilt. Eine filmische Provokation aus einem Land, das seine Filmemacher drangsaliert.

  • Weltkino im Panorama

    Berlinale 2012

    Weltkino im Panorama

    Auch die zweite große Nebensektion der Berlinale, das "Panorama", erlaubt vielfache Blicke auf fremde Kinonationen. Regisseur Tony Gatlif ließ sich bei seinem Film "Indignados" von Stéphane Hessels Streitschrift "Empört Euch!" inspirieren. Der Eröffnungsfilm des Panoramas ist eine Mischung aus inszenierten und dokumentarischen Sequenzen. Gezeigt wird eine europäische Gesellschaft in Aufruhr.

  • Berlinale-Retrospektive

    Berlinale 2012

    Berlinale-Retrospektive

    Ein Höhepunkt der Berlinale ist die große filmhistorische Retrospektive. Diesmal widmet sie sich dem deutsch-russischen Filmstudio Meschrabpom, das in den Jahren zwischen 1922 und 1936 Filmgeschichte schrieb. In dem Studio entstanden damals über 600 Filme, kühne Experimente ebenso wie unterhaltsame Filme für ein größeres Publikum. Ein Höhepunkt: "Das Ende von St. Petersburg" von Wsewolod Pudowkin.

  • Kulinarisches Kino

    Berlinale 2012

    Kulinarisches Kino

    Eine originelle Erfindung des Festivaldirektors Dieter Kosslick ist die Reihe "Kulinarisches Kino". Kosslick, ein bekennender Hobbykoch, verbindet hier seine zwei Leidenschaften Kino und Kochen miteinander. Gezeigt werden Filme zum Thema wie "Comme un Chef" (unser Bild), dazu wird gekocht. Ein Publikumsmagnet. Wer eine Eintrittskarte zu dieser Reihe ergattern kann, kann sich glücklich schätzen.

  • Große Stars in Berlin

    Berlinale 2012

    Große Stars in Berlin

    Geehrt werden zur Berlinale auch die großen Stars des Kinos - in Sonderreihen und Hommagen. 2012 ist das Jahr der Meryl Steep. Die US-Schauspielerin feiert gerade einen Kinoerfolg als Maggie Thatcher, für diese Rolle wurde sie soeben für den Oscar nominiert. Meryl Steep wird in Berlin erwartet und stellt Klassiker wie "Jenseits von Afrika" (auf unserem Bild mit Robert Redford) vor.

  • Babelsberg wird 100

    Berlinale 2012

    Babelsberg wird 100

    Natürlich lässt sich die Berlinale auch dieses Jubiläum nicht entgehen: den 100. Geburtstag des berühmtesten deutschen Filmstudios Potsdam-Babelsberg. In den Babelsberger Studios wurden viele Klassiker der Filmgeschichte gedreht. In den letzten Jahren arbeiteten aber auch viele Regiegrößen wie Roman Polanski hier. Er drehte 2002 "Der Pianist" in den Studiokulissen.

  • Deutsche Filme

    Berlinale 2012

    Deutsche Filme

    Die Berliner Filmfestspiele sind jedes Jahr ein Seismograph für das heimische Kino. So wie in Cannes viele französische Streifen laufen und in Venedig das Kino Italiens hochgehalten wird, so präsentiert sich die Berlinale auch als Schaufenster des deutschen Films. Im Fokus dabei: die Reihe "Perspektive Deutsches Kino" mit Nachwuchswerken wie "Die Vermissten" (unser Bild).

  • Ein Fest des Films

    Berlinale 2012

    Ein Fest des Films

    Ob 2012 ein guter Jahrgang werden wird, lässt sich erst am 19. Februar feststellen, wenn der Filmmarathon nach 11 Tagen zu Ende ist. Das Interesse des Publikums wird auch in diesem Jahr wieder gewaltig sein. Die Zuschauer müssen sich für eine Eintrittskarte auf langes Schlangestehen einrichten. Manch einer wird auch wieder vor dem Ticketcounter campieren.

Kulturarbeit

01.2012 DW Typisch deutsch Partnerlogo Goethe Institut

Gute Zusammenarbeit

Filmprojekte, Porträts und Förderung: Das Goethe-Institut unterstützt den deutschen Film.