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Interview | 11.04.2008

Wangari Maathai: SADC-Krisengipfel eine „besondere Herausforderung für Staatschefs“

Friedensnobelpreisträgerin im Interview der Deutschen Welle

        

Die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai sieht in dem am Samstag geplanten regionalen Gipfeltreffen afrikanischer Staatschefs in Sambia „eine besondere Herausforderung für die teilnehmenden Spitzenpolitiker“. In einem Interview der Deutschen Welle sagte Maathai: „Ich hoffe, dass der tansanische Präsident Jakaya Kikwete, der auch Vorsitzender der Afrikanischen Union ist, Druck auf Robert Mugabe ausübt und ihn zum Rücktritt bewegt.“ Auf Initiative des sambischen Präsidenten Levy Mwanawasa wollen die 15 Staatschefs der Entwicklungsgemeinschaft für das Südliche Afrika (SADC) in Lusaka, der Hauptstadt Sambias, über eine Lösung des politischen Konflikts in Simbabwe sprechen.

Mit Blick auf die Krise in ihrem eigenen Land sagte Maathai der Deutschen Welle, die Probleme bedrohten auch die Lage in den Nachbarstaaten. Der noch amtierende Präsident Simbabwes solle sich „die Situation in Kenia ansehen und versuchen, mit seinem Rücktritt sein Land zu retten“.

11. April 2008
41/08

 
 
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