1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose form 30 Languages

 
 
 

 

Wirtschaft | 03.07.2008 | 15:30

G-8: Reif für die Insel?

Grün ist in - das Logo des G-8-Gipfels in JapanGroßansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Grün ist in - das Logo des G-8-Gipfels in Japan

Am Montag beginnt auf der nordjapanischen Insel Hokkaido der G-8-Gipfel - wir sagen Ihnen, welche Themen auf der Agenda stehen. Außerdem im Programm: die Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank.

Neuer Gipfel, alte Themen

Japan hat in diesem Jahr den Vorsitz der G-8, das ist die Gruppe der sieben wichtigsten Industrienationen und Russlands. Übernommen haben die Japaner den Staffelstab von Deutschland. Übernommen haben sie auch die Themen, die schon vor einem Jahr in Heiligendamm auf der Tagesordnung standen: Der Kampf gegen den Klimawandel, die Hilfe für Afrika und der Dialog mit den Schwellenländern. Doch weitere Probleme sind hinzu gekommen – und auch sie werden die Diskussionen auf dem G8-Gipfel vom 7. bis 9. Juli bestimmen.

Entwicklungspolitik: Wunsch und Wirklichkeit

Weil die Entwicklungspolitik beim G-8-Gipfel ein wichtiges Thema sein wird, melden sich auch die Nicht-Regierungsorganisationen zu Wort. Sie appellieren an die acht Teilnehmerstaaten, ihre finanziellen Versprechen einzuhalten. Auf dem Gipfel im schottischen Gleneagles vor drei Jahren und letztes Jahr in Heiligendamm hatten die großen Industrieländer angekündigt, ihre Entwicklungshilfe in den nächsten Jahren um jährlich 50 Milliarden US-Dollar aufzustocken. Deutschland will im nächsten Jahr zwar mehr Geld zu Verfügung stellen, allerdings nicht so viel wie angekündigt. Und in anderen Ländern, darunter Großbritannien, Frankreich und Japan, sind die Zahlen sogar rückläufig.

Zinserhöhung: Erwartet, aber nicht unumstritten

Es soll das Gegengift gegen die Inflation im Euroraum sein: Die Europäische Zentralbank hat am Donnerstag den Leitzins von 4,0 auf 4,25 Prozent angehoben. Kredite werden damit teurer, andererseits lohnt es sich eher, das Geld auf der Bank liegen zu lassen. Die erste Zinserhöhung der EZB seit einem Jahr war erwartet worden - als Reaktion auf die unaufhörlich steigenden Preise vor allem bei Energie und Lebensmitteln. Kritik an der Zinserhöhung kam etwa vom Deutschen Gewerkschaftsbund. Die Zentralbank schwäche die Konjunktur und gefährde Arbeitsplätze im Euroraum.

 
Artikel bookmarken

VersendenDrucken

Sendeplan

Sendungsübersicht: Sendeplan
Datum UTC  
03.07.08 15:30 Erstausstrahlung
03.07.08 16:30 weitere Ausstrahlung
03.07.08 17:30 weitere Ausstrahlung
03.07.08 18:30 weitere Ausstrahlung
03.07.08 19:30 weitere Ausstrahlung
03.07.08 20:30 weitere Ausstrahlung
03.07.08 21:30 weitere Ausstrahlung
03.07.08 22:30 weitere Ausstrahlung
03.07.08 23:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 00:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 01:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 02:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 03:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 04:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 05:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 06:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 07:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 08:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 09:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 10:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 11:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 12:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 13:30 weitere Ausstrahlung
04.07.08 14:30 weitere Ausstrahlung
  Kompletter Sendeplan ...


 

DW-TV EUROPA live

In Focus - A Millionaire in Rubber Boots

Börsendaten
  • DAX

    DAX-Verlauf
  • DOW JONES

    DAX-Verlauf
  • Kursliste