Fokus Nahost | 08.07.2008 | 14:15
Regierungsexperten beraten in Genf über Streubomben
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Grafische Darstellung der US-amerikanischen Streubombe CBU-97. Etwa ein Zehntel der rund 200 Bombletts einer abgeworfenenen Streubombe explodieren nicht und stellen so auch für die Überlebenden des Bombenangriffs eine dauerhafte Bedrohung dar.Obwohl Streubomben eine große Gefahr für die Zivilbevölkerung sind, wollen viele Staaten sie auch weiterhin einsetzen
Sie bestehen aus hunderten von Sprengsätzen und haben eine ungeheure Zerstörungskraft: Streubomben gehören zu den heimtückischsten Waffen der Welt. Ein Drittel der Sprengsätze explodiert allerdings nicht beim Aufschlag, sondern bleibt als Blindgänger im Boden liegen. Noch Jahre später können sie wie Tretminen explodieren. Vor allem über dem Libanon und dem Irak wurden Streubomben abgeworfen. Derzeit beraten Regierungsexperten aus zahlreichen Ländern in Genf über ein internationales Verbot - doch das ist schwierig durchzusetzen.
Außerdem im Fokus
- Beim Radiosender "All for peace" machen Israelis und Palästinenser gemeinsam Programm
Eigentlich sollten Nachrichten der Information dienen - und objektiv sein. Die Medien im Nahen Osten bedienen meistens allerdings nur die eigene Seite - aus subjektiver Sicht. So kommen Israelis in palästinensischen Medien kaum zu Wort. Umgekehrt sind Stimmen von Palästinensern in israelischen Zeitungen oder im Radio rar. Das ist beim Sender "All for peace" anders. Hier machen Palästinenser für Israelis Programm - und Israelis für Palästinenser: 24 Stunden am Tag.
Redaktion: Anne Allmeling
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