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Fokus Afrika | 22.07.2008 | 16:15

Annäherung in Simbabwe

Erstmals zu Gesprächen bereit: Tsvangirai und MugabeGroßansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Erstmals zu Gesprächen bereit: Tsvangirai und Mugabe

Es war das erste Treffen der verfeindeteten Rivalen seit 10 Jahren: am Montag unterzeichneten Präsident Robert Mugabe und Oppositionsführer Morgan Tsvangirai in Simbabwe ein Abkommen, in dem sie sich zu Verhandlungen bereit erklären.

Nach den umstrittenen Wahlen, aus denen Mugabe als selbsternannter Sieger hervorging, hatten beide Gespräche zunächst verweigert. Nach internationalem Druck und Vermittlungsversuchen des südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki sollen jetzt zweiwöchige Verhandlungen im Nachbarland stattfinden. Über mögliche Perspektiven für Simbabwe sprechen wir mit Frank Räther. Er ist freier Journalist und Simbabwe-Kenner in Johannesburg.

Depression oder Neuanfang - wie Kenia sich von den Unruhen erholt

Blick zurück: Gewalt in Kenia im Januar 2008Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Blick zurück: Gewalt in Kenia im Januar 2008Was in Simbabwe noch aussteht ist in Kenia gelungen: vor gut 100 Tagen wurde in Nairobi ein Kabinett der großen Koalition vereidigt. Nach zähem Ringen hatten Präsident Mwai Kibaki und Oppositionsführer Raila Odinga sich auf eine Teilung der Macht geeinigt. Lange Zeit konnte man darauf nicht hoffen. Denn nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen Ende Dezember hatte Kibaki den Sieg für sich allein in Anspruch genommen. Darauf folgten schwere Unruhen mit über 1000 Toten und Hunderttausenden Vertriebenen. Doch so langsam erholt sich das Land von dem Schock, ehemals verfeindete Gruppen gehen wieder aufeinander zu.

Ausverkauf oder Chance - wie Marokko mit dem Tourismusboom umgeht

Marrakesch: Stadt der Märkte und HändlerBildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Marrakesch: Stadt der Märkte und HändlerPrachtvolle Paläste, geheimnisvolle Ruinen und bunte Märkte - Marrakesch gilt als die schönste Stadt Marokkos. Die "Perle des Südens" erlebt einen wahren Touristenboom: rund 2 Millionen Besucher kommen jedes Jahr hierher. Und viele von ihnen lassen den Geldbeutel ordentlich klingeln: Der US-Schauspieler Brad Pitt zum Beispiel besitzt seine eigene Villa, und der französische Präsident Nicholas Sarkozy steigt regelmäßig in den Luxushotels ab. Die meisten freuen sich natürlich über den wirtschaftlichen Aufschwung, der mit den Touristen gekommen ist. Doch unter den Bewohnern der Königsstadt gibt es auch Verlierer. Den nächsten Teil unserer Marokko-Serie hören Sie morgen im Fokus Afrika. Dann geht es um den wirtschaftlichen Aufschwung an der Nordküste.

Redaktion: Katrin Ogunsade

 

 
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Datum UTC  
22.07.08 16:15 Erstausstrahlung
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