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Klassik und mehr

Folge 2: Nur "schön und angenehm?" -
Die Dresdner Hofoper im 18. Jahrhundert

Am 13. September 1731 wurde im gerade einmal zwölf Jahre alten großen Opernhaus am Zwinger die Oper „Cleofide“ von Johann Adolf Hasse uraufgeführt - ein Schlüsseldatum für die Musik im höfisch-barocken Dresden.

Für den damals 33-jährigen Hasse, der in Italien schon in den Jahren zuvor große Bühnenerfolge hatte, war dieser Dresdner Einstand ein Triumph sondergleichen.

Mit der "Cleofide" begann in Dresden die Ära Hasse. Sie dauerte bis 1763 und war eine Glanzzeit der Oper und überhaupt der Musik in Dresden.

Hasse galt spätestens seit den 40-er Jahren des 18. Jahrhunderts – also nachdem Händel in London das Komponieren von Bühnenwerken eingestellt hat – als der angesehenste und einflussreichste Opernkomponist Europas.

 

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