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Musik | 10.09.2007

Beethoven: Ouvertüre zur "Weihe des Hauses", op. 124

Zur "Weihe des Hauses" entstand 1822 anlässlich der Eröffnung des Josephstädter Theaters in Wien. Beim Beethovenfest 2007 wurde sie gespielt von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Paavo Järvi.

Zur Wiedereröffnung des Josephstädter Theaters verfasste Carl Meisl das Festspiel "Die Weihe des Hauses". Beethoven wurde um die Bühnenmusik dazu gebeten. Er erledigte das pragmatisch, indem er seine Musik zum Festspiel "Die Ruinen von Athen" umarbeitete. Lediglich eine neue Ouvertüre erschien ihm unerlässlich. Die neue Komposition wurde noch zu Beethovens Lebzeiten von der Kritik zu seinen "allervollendetsten Arbeiten" gezählt.

Obwohl es sich um ein Spätwerk Beethovens handelt, hielt er sich an den traditionellen Stil der französischen Ouvertüre, bei der auf einen langsame Einführung eine lebendige Fuge folgt. Die Musik zur "Weihe des Hauses" erinnert stilistisch an frühere barocke Kompositionen, vor allem an Händel.

 
 
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