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Kunst der Welt | 09.01.2008

Das Beste aus beiden Welten

In der Reihe "Kunst der Welt" zeigt die Deutsche Welle Werke von Künstlern aus dem lusophonen Afrika. Die Bilder und Skulpturen sind bis Ende März täglich im Funkhaus Bonn zu sehen.

Dialogszenen in kräftigen Farben, impressionistische Hafen- und Landschaftsbilder, Tiere mit menschlichen Gesichtszügen – Eindrücke von der Ausstellung „Transafrika: Grenzen und Erinnerung“. In ihrer Reihe Kunst der Welt zeigt die Deutsche Welle zeitgenössischer Kunst aus dem portugiesischsprachigen Afrika.

 

Sechs Künstler, sechs Länder – sie verbindet die gemeinsame Kolonialgeschichte: Auf der einen Seite die einstige Weltmacht Portugal, reichste Nation Europas, auf der anderen Seite ihre Kolonien in Afrika. Darauf verwies der stellvertretende DW-Intendant Reinhard  Hartstein bei der Eröffnung der Kunstschau am 7. Februar vor rund 150 Gästen. Ausstellungseröffnung: Transafrika, Kunst der Welt
Ansprache zur Eröffnung Dr. Reinhard HartsteinBildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Ausstellungseröffnung: Transafrika, Kunst der Welt Ansprache zur Eröffnung Dr. Reinhard Hartstein

 

Wie haben sich diese Länder und ihre Kunst seit ihrer Unabhängigkeit entwickelt? Verbindet, trennt oder inspiriert die gemeinsame Geschichte die heute in Portugal lebenden Künstler?

 

Manuela Jardim findet eine klare Antwort: „Als Künstlerin nehme ich das Beste aus beiden Welten“ betont die in Guinea-Bissau geborene Malerin. „In meinen Arbeiten finden sich Elemente aus der portugiesischen und der afrikanischen Kultur.“ Jardim nutzt beispielsweise als Vorlage für ihr Bild „In einem Kristallpalast“ Motive der Tuchkunst Westafrikas, neu interpretiert durch europäische Technik und Abstraktion.

 

Die Ausstellung wirft einen Blick auf den lebendigen Austausch, der sich in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat. Das bestätigt auch die gebürtige Angolanerin Filomena Coquenão. „Es gibt enge und freundschaftliche Verbindungen zwischen Angola und Portugal.“ Ihre Erfahrungen zu diesem Thema spiegeln sich in ihren Bildern wider.Ausstellungseröffnung: Transafrika, Kunst der Welt
Filomena CoquenaoBildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Ausstellungseröffnung: Transafrika, Kunst der Welt Filomena Coquenao

 

Zu den 60 sehenswerten Werken, die für „Transafrika“ zusammengestellt wurden, zählen darüber hinaus Arbeiten von David Levy Lima (Kap Verde), Ismael Sequeira (São Tomé und Príncipe) und der Portugiesin Clothilde Fava.Fava, Clotilde
Kunst der WeltBildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Fava, Clotilde Kunst der Welt

 

Die gemeinsam mit dem Luso-Mosambikanischen Kulturzentrum in Lissabon organisierte Ausstellung ist bis 10. März täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr in der DW-Zentrale in Bonn zu sehen.

 

Die Ausstellung ist bis Ende März 2008 täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr in der Deutschen Welle, Kurt-Schumacher-Str. 3, Bonn zu sehen.

DW-RADIO
sendet zweimal am Tag auf Portugiesisch: von 5.30 bis 6.00 und von 19.30 bis 20.00 Uhr UTC.

 
 
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