Chronik
1960-1964
1960
Die Deutsche Welle wird eigenständige Rundfunkanstalt – laut Gesetz über die Errichtung von Rundfunkanstalten des Bundesrechts. Demnach ist sie – allerdings nur bis Juni 1962 – auch nicht mehr Mitglied der ARD.
1961
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Otto Wesemann, Intendant
Der Wirtschaftsjournalist Otto Wesemann wird vom Rundfunkrat zum ersten Intendanten der DW gewählt. Vorsitzender des ersten Rundfunkrats wird Felix von Eckardt.
1962
DW-RADIO erweitert sein Programmangebot erheblich: neue Sendesprachen sind Persisch Spanisch und Portugiesisch, Türkisch, Russisch, Polnisch, Tschechisch, Slowakisch, Ungarisch, Serbisch und Kroatisch. Außerdem wird die Verbreitung des Englischen Programms (bisher nur Nordamerika) ausgeweitet. Künftig ist es auch in Australien, Ostasien und im Pazifischen Raum sowie in Afrika zu hören. Dorthin sendet die DW nun auch ein Französisches Programm.
1963
Nach der Einrichtung eines Transkriptionsdienstes Hörfunk startet die DW auch erste Fernsehaktivitäten: Neben Radiobeiträgen werden nun auch Filmkopien verschickt. Erstes Empfängerland ist der Sudan.
Kisuaheli und Haussa für Afrika, Indonesisch für Asien sowie Bulgarisch, Rumänisch und Slowenisch sind weitere Sendesprachen von DW-RADIO.
1964
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Empfangsanlage Bockhacken
Die Mess- und Empfangsstation Bockhacken, wird in Betrieb genommen.
DW-RADIO sendet nun auch in Griechisch und Italienisch, in Hindi und Urdu.
