Iran | 12.03.2008
Gottesstaat im Wandel
Noch immer halten die konservativen Religionsgelehrten die Staatsmacht im Iran fest in den Händen. Doch mit ihrer Bevormundung der Gesellschaft entfremden sich die Erben der islamischen Revolution zusehends von den Menschen im Land.
Inhaftierung von Regimegegnern, Benachteiligung von Frauen, Zensur, Steinigung gehören noch immer zum Instrumentarium der Staatsmacht. Doch inbesondere die erzkonservative Politik des religiösen Hardliner-Präsidenten Ahmadinedschad hat die Landesführung weiter isoliert - nicht nur international. Die iranische Gesellschaft übt den Wandel: Frauen sind auf dem Vormarsch, der Ruf nach gesellschaftlichen und politischen Reformen wird immer lauter.
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