Forum | 08.04.2008
Zum Thema Lebensmittelpreise: Müssen auch Sie immer mehr Geld für Lebensmittel ausgeben?
Die Verteuerung von Grundnahrungsmitteln wird immer mehr zum weltweiten Problem. Wie gehen Sie mit dem Preisanstieg um? Haben Sie ihr Verhalten beim Einkauf verändert?
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- Name: Norberto Gerardo T.
- Alter: 54
- Beruf: Telekommunikationstechniker
- Stadt/Land: Lanus, Argentinien
Ich muss immer mehr Geld für Lebensmittel ausgeben, da die Inflationsrate in Argentinien sehr hoch ist. Die Preissteigerung lag im Jahr 2007 bei 20 % und soll sich dieses Jahr verdoppeln. Als Reaktion auf die Preiszunahmen, versuche ich mein Verhalten beim Einkauf von Lebensmittel zu verändern, indem ich auf Produkte verzichte, die heutzutage als Luxus eingestuft werden müssen, und die man früher sorgenlos kaufen konnte. Sollte es zu einer Gehaltserhöhung kommen, hole ich kurzfristig auf, bis die neue Inflationswelle meine Kaufkraft wieder schmälert.
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- Name: Rolf B.
- Alter: 68
- Beruf: Rentner
- Stadt/Land: Dasmarinas, Philippinen
Auch hier in Fernost können wir uns kaum der gewaltigen Preissteigerung entziehen. Da hilft oft nur, mit einem "Einkaufszettel" in den Supermarkt zu gehen und nur noch konzentriert all das kaufen, was wirklich gebraucht wird oder was uns so richtig schmeckt. Streicheleinheiten in Fragen Genussmitteleinkauf erledigen wir auch fast nur noch gezielt. Spontankauf ist fast aus der Mode – aus Kostengründen.
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- Name: Alexander G.
- Alter: 41
- Beruf: Vermessungsingenieur
- Stadt/Land: Banihal, Indien
Ich bin in der glücklichen Lage, einem Anstieg der Lebensmittelpreise dadurch entgegenzuwirken, dass ich in Ländern arbeite, in denen Lebensmittel noch relativ preiswert sind. Aber selbst hier merkt man die Teuerung. Ansonsten bin ich jedes Mal geschockt, wenn ich nach Deutschland komme, dass schon wieder alles teurer geworden ist, schiebe das aber immer auf einen subjektiven Eindruck.
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- Name: Bjoern T.
- Alter: 33
- Beruf: Arzt
- Stadt/Land: Philadelphia, USA
Ich wohne hier in Philadelphia im Italian Market, also mitten im Markt und habe daher auch keinerlei Probleme mich mit preiswerten Nahrungsmitteln zu versorgen. Ich mache gerade meine Residency in Internal Medicine an der Temple University im Norden von Philadelphia, einer sehr armen Gegend. Deshalb höre ich immer öfters von meinen Patienten, dass sie ihr "co-pay", also die Zuzahlung für Medikamente, wegen gestiegen Lebenshaltungskosten manchmal nicht mehr zahlen können. Traurig aber wahr.









