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Immer im Bild - Modefans machen ganz normale Menschen zu Models
Modetrends werden nicht mehr nur von den großen Modedesignern vorgegeben. Auch Ottonormalverbraucher kann Trends setzen – im Internet. In fast allen großen Städten der Welt sind Hobbyfotografen und Modebegeisterte unterwegs, die mit ihrem Fotoapparat den Stil der Straße dokumentieren und diese Bilder dann ins Internet stellen. Stilblogs heißen diese Modetagebücher.
Ob New York, Paris, Peking, Istanbul, Moskau oder Berlin: Stilblogs gibt es inzwischen aus jeder größeren Stadt der Welt und sie werden immer populärer. Bis zu 30000 Klicks am Tag haben die erfolgreichsten Blogger. Das Prinzip ist dabei immer das selbe: Modebegeisterte streifen durch ihre Stadt und fotografieren auf der Straße Menschen, die besonders ausgefallen gekleidet sind. Diese Fotos stellen sie anschließend ins Internet, wo der gezeigte Stil bewertet werden kann. Rund 100 Blogs sind inzwischen miteinander verlinkt, so dass neben einem weltweiten unabhängigen Modenetzwerk, das in Konkurrenz zu den etablierten Modemagazinen tritt, eine Art Wettbewerb der Städte entstanden ist: Wo hat man den besten Stil? Welche Stadt ist am aufregendsten gekleidet?
Die Mode der Straße zu fotografieren und damit eigene Trends zu setzen: Das ist auch die Leidenschaft der beiden Berliner Hobbyfotografen Mary Scherpe und Benjamin Richter.
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:
Auf ihre Seite "Stil in Berlin" im Internet stehen inzwischen Hunderte Fotos, schließlich sind die Studenten bereits seit gut zwei Jahren in Berlin unterwegs und fotografieren Menschen, die ihren ganz eigenen Stil haben - den Stil der Berliner Straßen.








