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Aktuell | 21.08.2008 | 21:05

Mehr als 150 Tote auf dem Flughafen Madrid

Bergung von Opfern und Wrackteilen des abgestürzten Flugzeuges.
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Bergung von Opfern und Wrackteilen des abgestürzten Flugzeuges.

Unmittelbar nach dem Start ist eine Maschine der Spanair abgestürzt und in Flammen aufgegangen – mehr als 150 Menschen starben, nur wenige der insgesamt 172 Passagiere und Besatzungsmitglieder überlebten schwer verletzt. Berichte und Gespräche über die Hilfs- und Bergungsarbeiten sowie zu Hintergründen des Unglücks – unser Top-Thema in DW-Aktuell und im DW-EXTRA-Podcast.

An diesem Donnerstag haben Experten begonnen, anhand der geborgenen Flugschreiber die Unglücksursache zu untersuchen. Medienberichten zufolge hatte nach dem Start des Flugzeugs nach Gran Canaria eines der Triebwerke Feuer gefangen. Bei einer Notlandung soll die Maschine vom Typ McDonnell Douglas MD-82 dann über die Rollbahn hinausgeschossen sein. Schon vor dem Start gab es technische Probleme, die jedoch behoben worden seien.
Eine spanische Regierungssprecherin schloss einen Anschlag als Ursache des Unglücks aus. Ministerpräsident José Zapatero sprach von einer "Tragödie".  
Spanair, eine Tochter der schwedischen SAS, ist Spaniens zweitgrößte Fluggesellschaft nach Iberia. Sie ist Teil der „Star Alliance“, zu der auch die deutsche Lufthansa gehört.

 
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21.08.08 21:05 Erstausstrahlung
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