Fokus Afrika | 28.08.2008 | 16:15
Jugend ohne Perspektive
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Für viele nur ein Traum: eine moderne Ausbildung in AfrikaKeine Jobs, kein Geld, keine Hoffnung: Gründe dafür, warum immer mehr Afrikaner ihren Kontinent verlassen. Doch nur für die kleine hochgebildete Elite gibt es berufliche Perspektiven in Europa oder den USA. Die meisten verlassen auf illegalem Weg ihre Heimat - und viele dieser Flüchtlinge kommen nie an ihrem Ziel an.
Gerade erst ist im Mittelmeer vor Malta wieder ein Flüchtlingsboot gesunken, wobei vermutlich 70 Menschen starben. Die sich häufenden Flüchtlingsdramen zerstören auch in Afrika langsam den Mythos von Europa als dem Kontinent der tausend Möglichkeiten. Viele Afrikaner entscheiden sich ganz bewusst dafür, in ihrer Heimat zu bleiben. Doch womit sie dort ihren Lebensunterhalt verdienen sollen, ist vor allem für junge Leute eine schwierige Frage. Im westafrikanischen Ministaat Guinea-Bissau zum Beispiel haben die wenigsten eine Perspektive.
Klimaschutz im Schneckentempo - was Afrika dem Klimawandel entgegensetzen will
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Folge des globalen Klimawandels: Überschwemmungen in AfrikaExtreme Dürren auf der einen und schwere Flutkatastrophen auf der anderen Seite - Afrika ist sehr viel stärker vom Klimawandel betroffen als viele andere Teile der Welt. Der Kontinent konnte dem Klimawandel bisher wenig entgegensetzen. Wie sich das ändern lässt war Thema bei den Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen, die gerade in der ghanaischen Hauptstadt Accra zu Ende gingen. Die Gespräche dienten der Vorbereitung für ein weltweites Klimaabkommen, das Ende 2009 in Kopenhagen verabschiedet werden soll. Unter den Teilnehmern in Accra war auch Jan Kowalzig von der Organisation Oxfam. Die Verhandlungen kämen insgesamt zu langsam voran, so der Klimaexperte, auch wenn man in Accra kleine Fortschritte erzielt habe.
Barack Obama for President - warum der US-Präsidentschaftskandidat auch in Westafrika ein Held ist
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Zurück zu den Wurzeln: Obama bei einem Besuch in KeniaSeine Wurzeln liegen im ostafrikanischen Kenia. Dort verfolgt man seit langem den Werdegang des schwarzen US-Senators Barack Obama, der George W. Bush in seinem Präsidentenamt beerben möchte. Doch auch über die Grenzen Kenias hinaus ist Obama in Afrika ein Star. Unser Korrespondent Hakeem Jimo berichtet über seine Popularität in Westafrika.
Redaktion: Katrin Ogunsade
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