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Fokus Afrika | 05.09.2008 | 16:15

Lage in Darfur katastrophal

Das Gemetzel unter der Zivilbevölkerung in Darfur geht weiter: Massengrab im Westen der sudanesischen ProvinzGroßansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Das Gemetzel unter der Zivilbevölkerung in Darfur geht weiter: Massengrab im Westen der sudanesischen Provinz

Die Welthungerhilfe hat ihre Arbeit in Darfur eingestellt, die Sicherheitstruppen dort können sich nur noch selbst beschützen, die Zivilbevölkerung leidet noch mehr als zuvor. Das sind die Nachrichten derzeit aus der sudanesischen Westprovinz.

Herta Däubler-Gmelin, die frühere Bundesjustizministerin und jetzige Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Bundestages ist gerade zum wiederholten Male in Darfur gewesen. Und sie bestätigt die katastrophale Lage, an der sich - nicht nur ihrer Einschätzung nach - auch nichts ändern wird, solange keine der am Krieg beteiligten Parteien kein Interesse an einem Friedensprozess hat. Offenbar nützt auch die Entsendung internationaler Friedenstruppen von UN und Afrikanischer Union nicht. Von den geplanten 26.000 Soldaten sind bislang gerade mal 8.000 stationiert.

Beschlossene Sache: Die Hilfe für Afrikaner soll effizienter werdenBildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Beschlossene Sache: Die Hilfe für Afrikaner soll effizienter werden Entwicklungshilfe soll konkreter werden

Zu ineffizient, zu wenig oder auch zu viel, jedenfalls nicht nachhaltig genug ist die Entwicklungshilfe. So lautet die Bilanz der dreitägigen Entwicklungshilfe-Konferenz in Ghana. In der Hauptstadt Accra diskutierten die über 1.000 Teilnehmer, wie es besser gehen könnte. Das Ergebnis ist die "Accra Agenda for Action". Sie sieht genauere Zeitvorgaben und Strukturen für Entwicklungshilfe vor. Und: Die Arbeit der Nichtregierungs-Organisationen wird darin ausdrücklich hervorgehoben.

Erste Wahl seit 16 Jahren: Angola bestimmt sein neues ParlamentBildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Erste Wahl seit 16 Jahren: Angola bestimmt sein neues Parlament Angola macht Schritte in Richtung Demokratie

Heute stimmen die Angiolaner über ein neues Parlament ab. Zum ersten Mal seit über 16 jahren. Nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg und dem abnschließenden Wiederaufbau berherrschen die regierenden Sozialisten von der MPLA die politische und wirtschaftliche Szene. So galt der Wahlkampf auch nicht gerade als fair und frei. Und am Wahltag selbst herrschte Chaos.

Redaktion: Dirk Bathe

 

 
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Datum UTC  
05.09.08 16:15 Erstausstrahlung
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