Fokus Amerika | 22.08.2008 | 00:15
Chávez' Weg
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Rot ist die Farbe der Revolution - Venezuelas Präsident Chávez mit Tochter in CaracasDie Verstaatlichungswelle in Venezuela geht weiter. Nach Stromversorgung und und Stahlindustrie ist nun die Zementbranche dran. Anfang der Woche wurden alle vier Anlagen des mexikanischen Zementproduzenten Cemex enteignet.
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Verstaatlicht - mexikanisches Zementwerk CEMEX in VenezuelaUm Mitternacht von Montag auf Dienstag kam die Nationalgarde und besetze die Hauptfiliale von Cemex in Venezuela. Denn zu diesem Zeitpunkt war die Frist abgelaufen, die dem Unternehmen bereits im Juni gesetzt wurde: in Verhandlungen wurde versucht, sich auf eine Entschädigungssumme zu einigen - doch Cemex verlangte 1, 3 Milliarden. Zu viel, sagte die Regierung Chávez.
Die Cemex-Verstaatlichung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu Chavez "Sozialismus des 21. Jahrhunderts", dessen Kernstück eine ausgeprägte Sozialpolitik ist. Doch wie steht Venezuelas derzeit da, welche Erfolge gibt es, wie sieht die Realität der Vision aus? Darüber sprachen wir mit unserem DW-Lateinamerikaexperten Steffen Leidel.
Showdown ums Wasser
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Las Vegas - eine Oase in der WüsteIm schwedischen Stockholm diskutieren Experten eine ganze Woche lang über Wasser, Abwasser, Wassernutzung, Wasserknappheit. In Nevada, im Südwesten der USA, kämpfen die Menschen jeden Tag um Wasser und gegen Wasserknappheit. Die Region steht vor dem Showdown um die letzten Tropfen: Felder werden zu Wüsten, Flusspegel sinken und die Glitzer-Stadt Las Vegas will sich die letzten Wasser-Reserven der Region per Pipeline holen - doch nun wächst der Widerstand.
Stell dir vor, es gibt eine Sondermesse...
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Julia Franck - hier noch auf der deutschen Buchmesse ...und keiner geht hin. So etwa fühlen sich die deutschsprachigen Autoren in Sao Paolo. Auf der dortigen Buchmesse - der größten und wichtigsten in Lateinamerika - ist deutschsprachige Literatur zum ersten Mal Schwerpunkt. Nicht Goethe, Schiller, Mann... sondern junge, aktuelle Literatur. Nur leider interessiert sich in Brasilien kaum einer dafür.
Redaktion: Anne Herrberg
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