Meinung | 07.09.2008 | 06:05
"Super-Münte" kehrt zurück
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Ein Herz für "Münte" - der ehemalige Vizekanzler kehrt zurück aufs politische Parkett Ein Jahr vor der Bundestagswahl will die SPD mit einem personellen Neuanfang aus der tiefen Krise kommen. Parteichef Kurt Beck trat überraschend zurück, Außerminister Frank-Walter Steinmeiers wird SPD-Kanzlerkandidat und neuer SPD-Vorsitzender soll sein Vorvorgänger Franz Müntefering werden.
Unerwartet schnell betritt der 68-jährige Sozialdemokrat wenige Wochen nach dem Tod seiner Frau in herausgehobener Position wieder die aktive politische Bühne. Auf «das schönste Amt außer Papst» soll der Sauerländer jetzt zurückkehren, jenes Amt, das er vor noch nicht langer Zeit selbst im Streit Knall auf Fall geräumt hatte. Auch dies ist ein Novum in der jüngsten turbulenten SPD-Historie, dass ein früherer Amtsinhaber sein eigener Nachfolger an der Parteispitze wird. Tugenden wie Disziplin und absolute Geschlossenheit gehörten immer schon zu Münteferings Credo - gleich in welcher Funktion er in den über 40 Jahren SPD-Mitgliedschaft seiner Partei diente. Aber wie will "Super-Münte" seine Partei aus der Krise führen?
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Besuch vor Ort: Verteidigungsminister Franz Josef Jung spricht mit deutschen Soldaten in KundusZwischen Pathos und Zurückhaltung
"Krieg", "Kriegszustand", "Kampfeinsatz" oder gar "asymmetrischer Konflikt"? Es ist eine regelrechte rhetorische Schlacht, die derzeit um den Einsatz der deutschen Bundeswehr in Afghanistan ausgetragen wird. „Wann ist ein Krieg ein Krieg“ – damit setzt sich Uwe Vorkötter, Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, in seinem Gastkommentar auseinander.
Vom Bedienzuschlag zum Börsengang
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Sparpreise adé? Die Deutsche Bahn schlägt kräftig zuHöhere Fahrpreise, teurere Bahncard und ein neuer Bedienzuschlag für Fernzugtickets am Schalter: Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember müssen Bahnkunden in Deutschland tiefer in die Taschen greifen. Fast 4 Prozent sollen Einzelfahrscheine und Zeitkarten im Schnitt teurer werden. Und die Kunden, die auf der Internetseite der Bahn nach Sparangeboten suchen, haben es alles andere als leicht: Gruppe und Spar, Surf and Rail, Hopper, Öko, Regio…. In dem Tarifdschungel finden sich nur noch Insider zurecht.
Redaktion: Katrin Ogunsade
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