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Tagesmütter für Demenzkranke - Ein Projekt, das Angehörige entlastet
Rund 1,1 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Demenz. Bis zum Jahr 2030 wird sich ihre Zahl auf 1,7 Millionen erhöhen, schätzen Experten. Mit dem Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit geht in der Regel der Verlust eines selbständigen Lebens einher.
Demenzkranke Menschen brauchen Pflege und ständige Betreuung. In Rheinland-Pfalz hat sich seit einigen Jahren das Projekt "Tagesmütter für Demenzkranke" bewährt. Einmal pro Woche übernehmen Freiwillige ehrenamtlich für vier Stunden die Betreuung alter Menschen, die zu Hause von Angehörigen gepflegt werden. Lediglich eine Aufwandsentschädigung von acht Euro pro Stunde bekommen sie für ihren Einsatz, wie in der kirchlichen Sozialstation Daaden-Herdorf in Rheinland Pfalz. Für die betroffenen Familien ist schon diese kurze Zeit eine große Entlastung. Wir zeigen am Beispiel von Familie Jumel wie das Projekt funktioniert.






