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GLOBAL 3000

Philippinen – der beschwerliche Kampf um Gewässergrenzen

370 Millionen Menschen weltweit betrachten sich als Angehörige einer indigenen Bevölkerungsgruppe. Wenn es um die territoriale Anerkennung ihrer angestammten Siedlungsgebiete geht, führen sie meist einen jahrelangen, häufig vergeblichen Kampf.

Dieser ist noch schwieriger zu führen, wenn es nicht um Landgebiete, sondern um Gewässer geht. Wie bei den Tagbanua von der philippinischen Insel Corón. Eine kleine Gruppe von vielleicht noch 2.000 Menschen fühlen sich dieser indigenen Minderheit angehörig. Ihr beharrlicher Kampf um Anerkennung als Volksgruppe hat schließlich zum Erfolg geführt. Ihr Anspruch auf Gewässergrenzen wurde auch auf Seekarten offiziell von der Regierung anerkannt. Damit konnten sich die Menschen dort auch ihre Fischereirechte sichern.

 
 
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