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Interview | 07.10.2008

Thomas Straubhaar: „Stehen nicht am Rand einer Weltwirtschaftskrise“

Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) im Interview der Deutschen Welle

       

Mit einem langsameren Wachstum in Deutschland rechnet der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Thomas Straubhaar. In einem In­terview der Deutschen Welle räumte der Finanzexperte zugleich ein: „Wir stehen aber nicht am Rande einer Weltwirtschaftskrise.“ Der Arbeitsmarkt habe sich „sehr positiv entwickelt, im realökonomischen Bereich steht Deutschland sehr stabil da“. Ob die aktuelle Entwicklung an den Finanz­märkten in eine Rezession münde, sei „nicht absehbar“.

Straubhaar lobte das Krisenmanagement der Bundesregierung: „Die ma­chen in Berlin einen sehr guten Job.“ Die Zusicherung, dass Bankeinlagen der Sparer geschützt seien, habe für Klarheit gesorgt. Straubhaar: „Des­halb werden wir auch in den nächsten Tagen keinen Run auf deutsche Bankschalter erleben. Ich denke, dass das genau die richtige Entscheidung war.“

7. Oktober 2008
117/08

 
 
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