Fokus Afrika | 13.05.2008 | 16:15
Rosige Aussichten für Afrikas Wirtschaft
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Sprudeln reichlich und spülen Geld in die Kassen Afrikas: Rohstoffe wie Öl (Bild), Kupfer oder auch Coltan und Diamanten.Afrikas Wirtschaft boomt. Trotz aller Krisen wie in Kenia und Simbabwe, trotz hoher Lebensmittelpreise und trotz der sich abflauenden Weltkonjunktur.
Und die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und
Zusammenarbeit - OECD - sieht auch Afrikas wirtschaftliche Zukunft optimistisch. Die Gründe: hohe Rohstoffpreise, steigende ausländische Investitionen in Afrika und die Entschuldung vieler Staaten. Selbst von hohen Lebensmittelpreisen könnte Afrika langfristig profitieren, heißt es in dem OECD-Bericht. An diesem Dienstag wurde die Studie in Berlin vorgestellt.
Außerdem in der Sendung:
- Vom Hassradio zum Friedenssender
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Früher transportierten sie Botschaften des Krieges, heute Appelle zur Versöhnung: Radiosender in Afrika.Hass-Radio/´. Der Begriff war in Ruanda ein geflügeltes Wort in den neunziger Jahren. Ein prominentes Beispiel war der Radiosender „Freies Radio der tausend Hügel“. Während des Genozids 1996 riefen die Moderatoren gezielt dazu auf, Tutsi und moderate Hutu zu ermorden. Doch heute fallen immer mehr Sender in Afrika in eine ganz andere Kategorie: Friedens-Radio. Mit ihren Programmen fördern sie Frieden und Versöhnung zwischen verfeinden Staaten oder Volksgruppen. Mit dieser neuen Rolle von Medien weltweit beschäftigt sich Anfang Juli in Bonn das „Global Media Forum“. Die Deutsche Welle ist Veranstalter dieser Konferenz.
- Vom Aufbäumen des Mugabe-Regimes
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Oppositionsführer Morgan TsvangiraiSimbabwes Despot Robert Mugabe hat sein erstes Ziel erreicht: Zeit zu gewinnen. Die Opposition hat einer Stichwahl um das Präsidentenamt zugestimmt, wann diese stattfindet ist noch offen. Derweil ziehen Mugabe treue Schlägertrupps in die Hochburgen der Opposition und sorgen dort für Angst und Schrecken. Trotzdem ist die Opposition überzeugt: Mugabes Tage im Präsidentenamt sind gezählt, wir werden den Wechsel schaffen.
Redaktion: Dirk Bathe
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