Fokus Afrika | 04.07.2008 | 16:15
Reporter wollen gegen Mugabe schweigen
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Wird weiter kritisch beäugt: Simbabwes Diktator Robert MugabeRobert Mugabe, Präsident von Simbabwe hat es mal wieder geschafft: Die Afrikanische Union kuschte vor dem Diktator, das Volk ertrug die Ein-Mann-Stichwahl, die Opposition ist lahmgelegt.
Und Südafrika als überragende Regionalmacht am Kap hat zugeschaut. So soll es nicht bleiben, findet die Organisation Reporter ohne Grenzen und will deshalb an diesem Samstag vor der Berliner Botschaft Südafrikas demonstrieren.
Außerdem im Fokus:
- Wer ernährt die Welt?
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Lebensmittel in Afrika: Wer kann die Preise stoppen?
Weltweit steigen die Preise für Lebensmittel drastisch. Besonders betroffen: Die Verbraucher in den Entwicklungsländern. Wie kann diese Entwicklung gestoppt werden? Antworten darauf haben Vertreter der Europäischen Union, der Welternährungsorganisation FAO, der Vereinten Nationen und der Entwicklungsländer bei einem Treffen in Brüssel gesucht.
- Worte für die Freiheit
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Worte sind Waffen: Und Bücher in Diktaturen besonders gefährlich.
Worte sind Waffen, aber welchen Wert haben Worte, die niemand hören kann? Gerade in Entwicklungsländern wird die freie Rede, die Kritik an Politik und gesellschaftlichen Zuständen häufig unterdrückt. Und doch gelingt es Autoren und Autorinnen immer wieder, ihre Gedanken in Worte zu fassen und hörbar zu machen. In diesen Tagen hat in Stockholm erstmals ein Literaturkongress stattgefunden, der die gesellschaftliche Entwicklung, Demokratie und Menschenrechte thematisiert. Und dabei stand die Situation in Afrika im Vordergrund.
Redaktion: Dirk Bathe
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