Meinung | 24.08.2008 | 06:05
Peking 2008 - eine richtige Entscheidung?
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Beijing 2008: Olympische Spiele unter dem wachsamen Auge der StaatsgewaltNach dem Ende der olympischen Spiele ist es an der Zeit Bilanz zu ziehen: war die Vergabe an Peking die richtige Entscheidung?
Am 13. Juli 2001 gab das IOC bekannt, dass die XXIX Olympischen Spiele in Peking stattfinden würden. Jahrelang hatte die kritische Weltöffentlichkeit also Zeit, sich wahlweise darüber aufzuregen, dass das Sportspektakel einer
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Das Volk blieb draußen vor der Tür: Wettkämpfe vor leeren Rängen Diktatur zur Selbstinszenierung überlassen wird, oder darauf hinzuweise, dass die Welt nach Peking blicken und sich ganz China unter diesem Blick verändern werde.
Jetzt sind die olympischen Spiele nach 16 Wettkampftagen zu Ende. Es ist also Zeit Bilanz zu ziehen. Was es richtig, Peking als Austragungsort zu wählen? DW-Kontrovers: Alexander Freund und Shi Ming gelangen bei ihrer Betrachtung der olympischen Spiele in Peking zu gegensätzlichen Antworten.
Absehbar oder überraschend? Datenklau in Deutschland
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Drei Dinge sind dem Deutschen besonders heilig: freie Fahrt für sein Auto, seine Freizeit und seine Privatsphäre. Doch diese Dreifaltigkeit ist ernsthaft bedroht: ständig steht der Deutsche mit seinem Auto im Stau, was genauso zu Lasten der Freizeit geht wie die zunehmend ausufernden und unregelmäßigen Arbeitzeiten. Und seine Privatsphäre ist längst zur heiß gehandelten Ware auf dem digitalen Datenmarkt geworden.
Die Telefonnummern, Adressen und Kontonummern von Millionen Bürgern sind auf CD’s im Umlauf und bieten Betrügern und Abzockern Möglichkeiten, ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen. Schon wird der Ruf nach strengeren Gesetzen laut. Doch damit allein ist es nicht getan, meint unser Gastkommentator Martin Bewerunge von der "Rheinischen Post".
Dumm oder dreist? Was sich deutsche Politiker aus Auslandsreisen alles leisten
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: San Francisco: die Stadt ist einfach zu schön, um nur politische Gespräche dort zu führen.... Sommerzeit ist Reisezeit. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Donnerstag dieser Woche zu einer Bildungsreise durch Deutschland aufgebrochen –vom Kindergarten bis zum Uni-Hörsaal will sie die Schauplätze der Bildung besuchen. Andere Politiker zieht es in ihrer Eigenschaft als Volksvertreter in weiter entfernte Gefilde, zum Teil auch unter Aufopferung der eigenen Gesundheit. Fragt sich nur, welchen Eindruck die Damen und Herren dort hinterlassen. Keinen guten, meint Klaus Deuse.
Redaktion: Mirjam Gehrke
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