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 | 12.05.2008 | 21:00 UTC

Birma: Immer mehr Hilfslieferungen kommen an

RANGUN: Mehr als eine Woche nach der Zyklon-Katastrophe kommen immer mehr ausländische Hilfslieferungen nach Birma. Erstmals landete an diesem Montag auch eine US-Transportmaschine in Rangun, nachdem die Militärregierung US-Hilfe lange abgelehnt hatte. Die Verteilung übernehmen nach wie vor einheimische Kräfte; ausländische Helfer warten in Bangkok weiter auf Einreise-Visa. EU-Entwicklungskommissar Louis Michel kündigte an, er plane nach einem Treffen mit seinen EU-Kollegen am Dienstag eine Reise in das Katastrophengebiet. Alle Hilfe, so Michel, nütze nichts, wenn es vor Ort keine professionelle Verteilung gebe. Nach neuen offiziellen Zahlen aus Birma kamen bei der Katastrophe rund 32.000 Menschen ums Leben. Internationale Schätzungen gehen von mehr als 62.000, einige von bis zu 100.000 Toten aus.