| 12.05.2008 | 21:00 UTC
Israeli bei palästinensischem Raketenangriff getötet
JERUSALEM: Bei einem Raketenangriff palästinensischer Extremisten aus dem Gazastreifen heraus ist eine Israelin getötet worden. Die militante Organisation Islamischer Dschihad übernahm die Verantwortung für den Raketenbeschuss. Sie hatte die Unterzeichnung eines Waffenruhe-Plans verweigert, der vom ägyptischen Geheimdienst-Chef Omar Suleiman unter zwölf Palästinensergruppen vermittelt worden war. Israels Regierungschef Ehud Olmert macht eine Waffenruhe von der Freilassung eines 2006 von der Hamas verschleppten israelischen Soldaten abhängig. Im Rahmen der Korruptionsermittlungen gegen Olmert wurde am Montag das Rathaus in Jerusalem durchsucht. Olmert war von 1993 bis 2004 Bürgermeister der Stadt. Er soll in dieser Zeit und später als Minister Geld von einem US-Geschäftsmann für Wahlkämpfe erhalten haben.
