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 | 12.05.2008 | 21:00 UTC

Mugabe: Keine Stichwahl mit Bedingungen

HARARE: Simbabwes Regierung lehnt eine Überwachung der Präsidenten-Stichwahl durch westliche Wahlbeobachter ab. Justizminister Patrick Chinamasa sagte, diese Beobachter seien erst dann willkommen, wenn deren Länder die Sanktionen gegen Simbabwe aufhöben. Oppositionschef Morgan Tsvangirai hatte sich vergangene Woche nach langer Weigerung bereit erkärt, an der Stichwahl teilzunehmen. Er forderte aber unter anderem deren Überwachung durch internationale Beobachter. Derweil geht die Regierung weiter mit Verhaftungen gegen die Opposition vor. So wurde ein gerade neu gewählter Parlamentarier unter dem Vorwurf festgenommen, in seinem Bezirk sei es nach der Parlamentswahl Ende März zu Gewalt gekommen.