| 13.05.2008 | 15:00 UTC
Kämpfe in Bagdad gefährden Waffenstillstand
BAGDAD: Neue Gefechte zwischen schiitischen Milizionären und US-Truppen haben in der irakischen Hauptstadt das am Sonntag erreichte Waffenstillstandsabkommen schon wieder in Frage gestellt. Mindestens elf Menschen wurden im Elendsviertel Sadr-City getötet, das mehrere Woche lang Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen mit Hunderten Opfern war. --- Der Bezirk im Osten Bagdads ist Hochburg der Bewegung des radikalen Schiiten-Geistlichen Moktada Al-Sadr. Die Kämpfe ließen wieder Zweifel daran aufkommen, ob der anti-amerikanische Prediger seine Milizen noch unter Kontrolle hat. Laut US-Truppen gehören ein Teil der Extremisten nicht mehr zu Al-Sadrs Mahdi-Armee.
