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 | 18.07.2008 | 17:00 UTC

Bewährungsstrafe im ersten Liechtenstein-Prozess

BOCHUM: Im ersten Prozess der so genannten Liechtenstein-Steueraffäre ist ein Immobilien-Kaufmann aus dem hessischen Bad Homburg zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht Bochum verhängte gegen den 66-Jährigen außerdem eine Geldstrafe von 7,5 Millionen Euro. Die Richter begründeten die Bewährung mit der umfassenden Mithilfe des Angeklagten. Der Kaufmann hatte gestanden, dass er elf Millionen Euro in Stiftungen im Fürstentum Liechtenstein angelegt und dabei rund 7,5 Millionen Euro Steuern in fünf Jahren hinterzogen hatte. Das Geld ist inzwischen zurückgezahlt. In der Liechtenstein-Steueraffäre hat die Bochumer Staatsanwaltschaft bundesweit 770 Verdächtige auf der Liste. Als prominentester Vertreter in einer Serie von Verfahren gilt Ex-Postchef Klaus Zumwinkel.



 
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