| 23.07.2008 | 02:00 UTC
Mutmaßlicher PKK-Führungsfunktionär verhaftet
KARLSRUHE: Die Bundesanwaltschaft hat den mutmaßlichen Deutschland-Chef der verbotenen Kurdenpartei PKK festnehmen lassen. Wie die Behörde mitteilte, wurde der Türke kurdischer Abstammung bereits am Montag von Beamten des Bundeskriminalamtes in Detmold gefasst. Ihm wird Rädelsführerschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie Nötigung in einem besonders schweren Fall vorgeworfen. Der 47-Jährige sei dem Haftrichter vorgeführt worden und befinde sich in Untersuchungshaft. Die PKK hatte sich 2003 in 'Volkskongress Kurdistans' umbenannt. Ihre Führungsspitze wird von der Bundesanwaltschaft aber nach wie vor als kriminelle Vereinigung eingestuft.
