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25.03.2008

Gute Spieleentwickler werden gesucht

Mehrere junge Männer sitzen in einem Raum mit grünlichem Licht auf der Computermesse CeBIT und spielen Computerspiele.

Geld verdienen mit der Gamekonsole: An einer Hochschule in Düsseldorf lernen Studenten, Spiele für den Computer zu entwickeln. Einen Job werden sie leicht finden, denn diese Branche wird immer wichtiger.

Falko fliegt mit einem kleinen Raumschiff von einem bunten Planeten zum nächsten und versucht, seine Feinde zu töten. Gemeinsam mit anderen Studenten hat der 27-Jährige ein Computerspiel entwickelt. Er studiert Gamedesign. Während einer Ausbildung zum Informatiker hat er entdeckt, dass er lieber etwas Kreatives tun möchte, statt Computer zu reparieren. Dann fand er das Studium für Gamedesign und musste nur noch seine Eltern überzeugen. Die konnten sich darunter nichts Konkretes vorstellen. Sebastian, der mit Falko studiert, berichtet Ähnliches. Wenn er mehrere Stunden mit der Konsole spielt, kann er das seinen Eltern als Lernen verkaufen.

 

In Deutschland gibt es wenige Möglichkeiten, Spieleentwickler zu werden. Gamedesign kann man an der Mediadesign-Hochschule in Düsseldorf seit 2006 studieren. Aber dieses Studium ist nicht gerade günstig: Es kostet immerhin 799 Euro pro Monat. Die Studenten lernen Programmieren, die Arbeit mit Grafik- und Animationsprogrammen und wie man Figuren für ein Spiel entwickelt – erst auf dem Papier, dann als kleine Puppe. Falkos fertige Arbeit steht nun in der Hochschule. Ein etwa 30 Zentimeter hoher Krieger schaut die vorbeikommenden Studenten an.

 

Ein Job nach dem Studium ist ihnen so gut wie sicher. Das bestätigt Professorin Linda Breitlauch. Der Spielbereich wächst in manchen Jahren sogar um 20 Prozent, berichtet sie. Ihren schlechten Ruf haben die Computerspiele in Deutschland trotzdem nicht verloren. Das erleben die Studenten oft, erzählen Falko und Sebastian. Vor allem Gewaltspiele werden immer wieder kritisiert.


 

GLOSSAR

 

Spieleentwickler, der jemand, der sich ein Spiel ausdenkt

 

Gamekonsole, die das Gerät, das man benötigt, um bei einem Computerspiel die Figur zu bewegen

 

Branche, die französisch: der Bereich, hier: der Geschäftsbereich

 

Raumschiff, das ein spezielles Flugzeug, mit dem man z.B. zum Mond fliegen kann

 

Planet, der – ein Himmelskörper, der sich um die Sonne dreht, z.B. Erde, Mars oder Jupiter

 

Gamedesign, das englisch: die Spieleentwicklung

 

Informatiker, der – der Computerexperte

 

kreativ – einfallsreich; phantasievoll

 

konkret – genau

 

etwas als etwas verkaufen etwas anders darstellen, als es tatsächlich ist; so tun als ob

 

nicht gerade nicht sehr

 

immerhin doch; wenigstens

 

programmieren ein Programm für den Computer entwickeln

 

Grafik- und Animationsprogramme spezielle Computerprogramme, mit denen man zeichnen oder aus einzelnen Bildern einen Film erstellen kann

 

Krieger, der der Kämpfer; der Soldat

 

so gut wie – fast

 

Ruf, der – die verbreitete Meinung über etwas

 


 

Fragen zum Text

 

Spieleentwickler

1.         reparieren Computer.

2.         programmieren Spiele für den Computer.

3.         spielen am Computer.

 

Falko hat entdeckt, dass er gerne etwas … machen möchte.

1.         Kreatives

2.         Ähnliches

3.         Konkretes

 

Dass ein Spieleentwickler in Deutschland Arbeit findet, ist …

1.         so gut wie sicher.

2.         nicht gerade wahrscheinlich.

3.         immerhin möglich.

 

 

Arbeitsauftrag

Stellen Sie sich vor, Sie haben Gamedesign studiert und suchen nun Arbeit. Wie können Sie sich bewerben? Stellen Sie sich in der Gruppe vor und erklären Sie, was Sie gelernt haben.

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