Kultur | 13.05.2008 | 15:45

Mode aus dem Off

1953 wurden Designer-Mode nur in Showrooms präsentiert - Alexander Brennikmeijer lässt diese Tradition wieder aufleben

Alexander Brenninkmeijer verkauft seine Designeroutfits ohne Boutiquen und Werbekampagnen. Trotzdem läuft sein Label „Clemens en August“ bestens. Warum eigentlich?

Clemens und August hießen die Gründer des Textilunternehmens C&A und ihr Nachfahre Alexander Brenninkmeijer sorgt für Unruhe im C&A-Clan, seit er vor vier Jahren sein eigenes Modelabel gegründet hat. Das behagt dem Rest der Familie gar nicht, unter anderem, weil Brenninkmeijer so vieles anders macht als der Konzern. Er verkauft Edles und keine Stangenware, er verkauft nicht in Warenhäusern, sondern in Kunsträumen oder Museen. Und das alles nur zweimal im Jahr. Wir porträtieren den Fashiondesigner, der bewusst nicht im kommerziellen Modebetrieb mitmacht.

 

Außerdem in der Sendung:

 

Bonbons für die Augen

Fashionblogs und alternative Modemagazine bieten mehr Informationen als es etablierte Medien wie die Vogue leisten können. Fashion-Weblogs sind einfach schneller, und wer auf Magazine nicht verzichten will, aber frische Impulse sucht, der kauft inzwischen die "Modedepesche". Ein Blick auf neue Medien-Wege zur Mode.

 

Blumen für Alle

Vor 100 Jahren fragte sich der Berliner Blumenhändler Max Hübner, warum er denn eigentlich Blumen aus seinem Laden verschicken sollte, wo doch ein Blumenhändler am Zielort diese viel schneller und frischer ausliefern könnte? Er gründete die "Blumenspenden-Vermittlungs-Vereinigung", die unter dem Namen "Fleurop" heute allein in Deutschland 3,6 Millionen Blumengrüße pro Jahr im Auftrag ihrer Kunden verschickt. Ein Welterfolg.

 

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