Wirtschaft | 12.05.2008 | 05:30

Teure Lebensmittelpreise: die Welt in der Hungerkrise?

Reisverkauf in Bangladesh: Wo der Reis billiger ist, ist der Andrang groß.

Weizen, Mais und Reis - die wichtigsten Grundnahrungsmittel sind knapp geworden, die Preise für viele unbezahlbar. Stehen wir vor einer weltweiten Hunger-Katastrophe, wie viele Experten meinen?

DW-Korrespondentin Christina Bergmann hat im Wirtschaftsgespräch nachgefragt bei Joachim von Braun, dem Direktor des Internationalen Instituts für Agrar- und Ernährungspolitik in Washington (IFPRI), und seine Antwort ist alarmierend: Diese weltweite Krise sei bei der gegenwärtigen Lebensmittelknappheit bereits erreicht. Schuld daran sei die enorm gewachsene Ungleichheit zwischen Arm und Reich. Von Braun fordert deshalb, dass alles, was die Krise lindern kann, den Betroffenen zugänglich gemacht werden müsse - auch die Gentechnik. Denn mit ein wenig Nothilfe ist es seiner Meinung nach nicht getan. Aber das müsse die internationale Gemeinschaft erst noch begreifen.

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