Aktuell | 24.07.2008 | 05:05

Yes, we can: Obamanie in Deutschland

Barack Obama und die Siegessäule in Berlin

Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten besucht Berlin und die Republik kann sich seinem Sog nicht entziehen.

ein Lächeln für Deutschland?Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  ein Lächeln für Deutschland?

 

Die große Mehrheit der Deutschen fände es gut, wenn Barack Obama ins Weiße Haus einziehen würde. Obama genießt Sympathien quer durch alle politischen Lager. 

 

Der Senator weckt auch in Deutschland Hoffnungen, die so groß sind, dass sie kaum zu erfüllen sind. Er soll keine Kriege führen und den Terror stoppen. Er soll das Klima retten und die Weltwirtschaft für immer ankurbeln. Er soll eine ganz neue Politik machen.

 

neue Politik?Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  neue Politik?

 

 

 

Als klar war, das Barack Obama nach Berlin kommt, brach ein bizarrer Streit darüber aus, wo er auftreten darf. Gegen das symbolträchtige Brandenburger Tor legte Kanzlerin Angela Merkel ihr Veto ein, was Außenminister Frank-Walter Steinmeier kritisiert.

 

Jetzt redet Barack Obama 150 Meter vom Brandenburger Tor entfernt an der Siegessäule. Seine Botschaft soll Europa genauso begeistern wie die Wähler zu Hause.

 

Seine politischen Gegner wie der republikanische Kandidat John McCain werfen ihm mangelnde außenpolitische Erfahrung.

 

Barack Obama beim Truppenbesuch in AfghanistanBildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Barack Obama beim Truppenbesuch in Afghanistan

 

Diesen Vorwurf will Obama kontern: aus Kabul, wo er diese große Auslandsreise begann. Aus Bagdad. Aus Amman. Aus Jerusalem und aus Ramallah. Und jetzt aus Berlin.  

 

 

 

 

Barack Obama in Berlin --- das ist unser Schwerpunkt in Deutsche Welle aktuell und kann auch als Podcast bestellt werden.

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