Fokus Afrika | 08.07.2008 | 16:15
G8 Staaten strecken Afrikahilfe

Die G8 bekräftigen ihren Willen zur Afrikahilfe - und dehnen ihre Versprechungen zugleich.
Bei den Treffen der G8 in den vergangenen Jahren stand Afrika ganz oben auf der To-Do-Liste. 50 Milliarden Dollar zusätzlich pro Jahr sollte für Entwicklungshilfe ausgegeben werden, davon die Hälfte für Afrika, und davon wiederum ein Großteil für den Kampf gegen AIDS. "Dabei bleibt es auch" - so hieß es heute sinngemäß im Afrika-Kommunique - nur nicht ganz. Entwicklungshilfe-Organisationen wie World Vision fürchten nun, dass
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Entwicklungsorganisationen sind enttäuscht vom G8-Gipfel. wichtige Ziele nicht mehr erreicht werden können.
Viel hilft nicht viel
Dass Entwicklungshelfer ein direktes Interesse an mehr Finanzmitteln für Entwicklungshilfe haben ist verständlich. Nur - ob sie mit der Formel: "Mehr Geld, mehr Ergebnisse" richtig liegen, wagen manche Afrika-Experten zu bezweifeln. Ralf Sina kommentiert die Versprechungen des G8-Gipfels.
Außerdem Im Fokus:
- Sonne, Strand und Stabilität
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Die Kapverden zeigen, wie sich Afrika aus der Misere befreien könnte.
Auch die Kapverden haben noch in den 80ern reichlich Entwicklungshilfe bekommen. Und anders als viele andere afrikanische Staaten auch was draus gemacht. Infrastruktur aufgebaut, in Bildung investiert und vor allem: ein demokratisches System etabliert. Den Reiz des Landes entdecken auch immer mehr Touristen - auch wenn es den Inseln an den sonst so spektakulären Attraktionen Afrikas mangelt. Der zweite Teil unserer Serie über die Kapverden.
Redaktion: Dirk Bathe
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